Invasive Pflanzen

In der Gemeinde Sønderborg werden invasive Pflanzenarten kontinuierlich überwacht. Wenn Sie in der Gemeinde eine invasive Pflanze entdeckt haben, würden wir uns freuen, von Ihnen zu hören.

Leider treten in der Gegend von Sønderborg mehrere invasive Pflanzenarten auf, wie etwa Riesen-Bärenklau, Japanischer Staudenknöterich usw.

Wenn Sie in der Gemeinde eine invasive Pflanze entdeckt haben, können Sie diese entweder über die App „Giv et praj“ oder per E-Mail melden. Auch wenn Sie in der Gemeinde eine unbekannte oder neue invasive Pflanze entdecken, freuen wir uns über Ihre Nachricht. Neue Arten haben im Kampf gegen ihre Ansiedlung höchste Priorität.

Bitte beachten Sie, dass Ihre Anfrage nicht zwangsläufig zu einer Bekämpfung führt. Die Maßnahmen der Gemeinde hängen vom Schaden, der Verbreitung und den Ressourcen der Art ab. Lesen Sie unten mehr über die einzelnen Arten.

Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum)

Riesen-Bärenklau

Die Gemeinde Sønderborg arbeitet gezielt daran, den Riesen-Bärenklau auf öffentlichen und privaten Grundstücken auszurotten.

Der Riesen-Bärenklau ist eine bis zu 4 Meter hohe Schirmpflanze mit einem dicken Stängel (bis 10 cm Durchmesser), grün mit roten Flecken und steifen Haaren. Die Blätter sind groß, grob gezähnt und auf der Unterseite leicht flaumig.

 

Kontrolle:

Wichtig ist, dass die Pflanze vor der Blüte und Samenbildung bekämpft wird. Kleinere Bestände können in der Regel ausgerottet werden. Bei größeren Beständen kommen Methoden wie Abweiden, Mähen, Bodenbehandlung oder Mulchen zum Einsatz. Chemische Bekämpfung ist für Privathaushalte grundsätzlich nicht zu empfehlen.

Abgeschnittene Blütendolden müssen beim Wertstoffhof entsorgt werden – sie dürfen nicht im Gartenabfall entsorgt werden, da die Samen nach dem Schneiden nachreifen können.

Japanische Weide (Reynoutria japonica)

Japanischer Staudenknöterich ist eine schnell wachsende Art und sehr schwer zu bekämpfen. Er bildet dichte Bestände, die andere Pflanzen verdrängen, und seine Wurzeln können Gebäude und Gehwege beschädigen.

Die Gemeinde bekämpft die Anlage an ausgewählten Standorten, aber aufgrund ihrer Robustheit und der Kosten müssen wir den Bemühungen Priorität einräumen.

Japanischer Staudenknöterich kann über zwei Meter hoch werden. Er hat hohle Stängel und spitze, herzförmige Blätter mit gerader, eingeschnittener Basis. Die Pflanze wird oft mit dem Riesen- oder Hybrid-Staudenknöterich verwechselt – alle drei sind invasiv.

Kontrolle:

Eine wirksame Bekämpfung erfordert langfristige und gezielte Anstrengungen:

  • Ausgrabung: am effektivsten, aber auch teuer und ressourcenintensiv.
  • Entwurzeln: schwächt die Pflanze, insbesondere in neuen Beständen.
  • Abdeckung: erfordert eine lichtdichte Abdeckung für mindestens 10 Jahre.
  • Chemische Bekämpfung: möglich, muss aber korrekt und nur dort durchgeführt werden, wo es legal ist.
  • Mähen und Beweiden: Kann die Ausbreitung verhindern, führt aber selten zur Ausrottung der Pflanze.

Sämtliches Schnitt- oder Ausgrabungsmaterial muss entsorgt werden. Schon aus kleinen Bruchstücken können Stamm- und Wurzelstücke austreiben.

Eine mangelhafte Bekämpfung ist eine der häufigsten Ursachen für eine weitere Ausbreitung.

Andere invasive Arten

Die Gemeinde behält auch Arten im Auge wie:

  • Faltige Rose
  • Das glänzende Blatt ist hakenförmig.
  • Kanadische Goldrute

Kanadische Goldrute

Diese werden nur in Ausnahmefällen bekämpft, wenn sie eine erhebliche Belästigung darstellen. Um ihre Ausbreitung zu verhindern, ist es jedoch wichtig, dass Sie über ihr Vorkommen Bescheid wissen.

 

Kontakt

Einrichtungen und Infrastruktur
Lille Rådhusgade 7
6400 Sønderborg

Telefonzeiten:

Montag - Mittwoch: 10.00 - 15.00
Donnerstag: 10.00 - 17.00
Freitag: 10.00 - 14.00

Außerhalb der Öffnungszeiten können Sie Den Fælles Vagtcentral unter anrufen Telefon +45 88 72 41 10.